Wir sind frei, unabhängig und selbstbestimmt

Das Team


Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Sie bringt uns dazu, Herausforderung als Chance zu verstehen und neue Ziele zu erreichen. 

Mirco Sänger

Finanzamt Oberhausen- Nord


Ich wurde im Jahr 1977 in Bremen geboren, habe meine Kindheit und Jugend in Duisburg verbracht und im Jahr 1996 das Abitur am Landfermann- Gymnasium in Duisburg absolviert. Anschließend habe ich den Zivildienst im Malteser St. Anna Krankenhaus geleistet. Meine Finanzanwärterzeit habe ich im Finanzamt- Duisburg- West durchlaufen, anschließend war ich u.a. in der EHSt, als Liquiditätsprüfer und USt- SP im Einsatz.  Zudem war ich im Finanzamt Duisburg- West jahrelang im örtlichen Personalrat tätig und Vorsitzender des DStG - Ortsverbandes. Hiernach habe ich mich mehr als 12 Jahre lang mit der Strafverfolgung von Steuerhinterziehern als Steuerfahnder bei den STRAFA- Ämtern in Essen und Düsseldorf (Task- Force) beschäftigt.  Mittlerweile arbeite ich als Sachgebietsleiter im schönen Finanzamt Oberhausen- Nord, hier umfasst mein Sachgebiet die Bereiche Betriebsprüfung, Bewertungsstelle, Lohnsteuer- Außenprüfung,/ Arbeitgeberstelle und Informationstechnik. 

Inzwischen bin ich seit 23 Jahren mit meiner Nordkirchen- Liebe verheiratet, Vater von 2 erwachsenen Söhnen und Besitzer/ Untertan einer süßen französischen Bulldogge. 

Innerhalb der Finanzverwaltung wird die Arbeit konstant anspruchsvoller und arbeitsaufwendiger, hierfür steht uns jedoch immer weniger Personal zur Verfügung. Zudem ist es unserem Finanzministerium stets sehr wichtig, dass quasi jedes Projekt sehr günstig umgesetzt werden soll und sozusagen nichts kosten darf. Qualität hat jedoch seinen Preis und unter diesem Widerspruch bei der alltäglichen Arbeit leiden zahlreiche Kolleginnen und Kollegen. Bei der Bewältigung der Sonderaufgaben, Vorträgen und Mehrarbeit reiben sich mehrmals unsere Kollegen/-innen auf,  die oft angepriesenen Beförderungen und somit Belohnungen der Mehrarbeit gehen für zahlreiche Kolleginnen und Kollegen ins Leere. Danach wird von diesem Personenkreis frustriert und niedergeschlagen aus Selbstschutz eine Gleichgültigkeit zum Arbeitgeber entwickelt (siehe Gesundheitsbefragungen) und letztendlich führt vielmals dieser Arbeitsdruck und die Arbeitsmasse zu gesundheitlichen Problemen bzw. zur Dienstunfähigkeit.  

Die dutzendmal zitierte unterstützende Software kann unsere fleißigen Finanzbeamtinnen/ Finanzbeamte nicht ersetzen. Entweder sind die Computerprogramme noch nicht entwickelt (Informatiker kosten auch Geld, aber es muss ja gespart werden?!?) oder fehlerhaft. 

Hier sehe ich bei der Personalratsarbeit die größte zukünftige Herausforderung, unsere Finanzverwaltung darf sich im Wandel der Zeit nicht zerrüttet sparen. Meine positive Lebenseinstellung, Motivation, Teamfähigkeit und mein gesundes Selbstbewusstsein haben mich daher dazu veranlasst, mich über die „Freie Liste BASIS“ für die wichtige Personalratstätigkeit zu betätigen. Verbunden mit dem ernsthaften Willen auf Dauer an Veränderungen in der Finanzverwaltung mitzuwirken. 

Aufgeben gilt nicht, ich werde mich leidenschaftlich für Lösungen unseres Personals einsetzen!

Gerd Kipp

Finanzamt Essen- Süd


Ich bin 56 Jahre alt und gehöre der Finanzverwaltung immerhin seit 1983 an. Bis 1991 war ich im mittleren Dienst im Finanzamt Bochum – Mitte tätig. Nach dem Abitur und Laufbahnprüfung in Nordkirchen, bin ich seit 1991 in der Laufbahngruppe 2.1 tätig. Nach meiner Tätigkeit im Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung Wuppertal, bin ich derzeit als Betriebsprüfer für das Finanzamt Essen-Süd tätig. Daneben vertrete seit 3 Perioden die „Freie Liste BASIS“ als Mitglied im BPR bei der OFD NRW. In meiner Freizeit bin ich kommunalpolitisch tätig, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und begeisterter Motorradfahrer. 
Die Zusammensetzung der Stufenvertretungen muss wieder ausgeglichener werden. Sie muss ein Abbild der ganzen Kollegenschaft sein. Die Arbeit dort soll wieder mehr Bezug zur Basis, d. h. zu uns Praktikern „vor Ort“ bekommen. Die täglichen Probleme und Praxisnähe in den Finanzämtern sind für viele Gewerkschaftsfunktionäre in den Stufenvertretungen schon sehr weit weg. Interessenkollisionen sind daher vorprogrammiert. Daher muss es in einer Demokratie unbedingt eine Alternative zur DStG geben. Das Projekt „Finanzverwaltung der Zukunft“ scheint derzeit immer noch ein einseitiges Projekt zum Nachteil der Kolleginnen und Kollegen zu werden. Der zu leistende Bürgerservice kann nur zusammen mit der Kollegenschaft definiert und erarbeitet werden. Ebenso ist
 u. A. das Nachfolgemanagement ein großer Baustein in der Zukunft. Ferner treibt mich die Reorganisation  und Neustrukturierung der Strafsachen- und Steuerfahndungsämter um. Mit der Gründung des Landesamtes zur Bekämpfung der Finanzkriminalität fallen mannigfaltige Aufgaben für die neue Personalvertretung an. Wie geht es weiter für die Kolleginnen und Kollegen ?  Ebenso kenne ich die Sorgen der Kolleginnen und Kollegen aus den Finanzämtern für Groß- und Konzernbetriebsprüfung, die ähnliche Strukturveränderungen befürchten. Mein Motto: „Aus der Praxis für die Praxis“. Mehr Transparenz und Chancen für jede einzelne Kollegin und für jede einzelne Kollegin und jeden einzelnen Kollegen. Sie haben es verdient!

Julia Tornow

Finanzamt Duisburg- Süd


Ich wurde 1994 in Dinslaken geboren und bin im schönen Duisburg-Walsum groß geworden.
In meiner Freizeit treffe ich mich mit meinen Freunden, treibe Sport und verreise gerne.
Seitdem ich 14 Jahre alt bin, bin ich ehrenamtlich als Jugendbetreuerin tätig.
Meine Karriere startete 2012 in der Finanzverwaltung mit der Ausbildung im mittleren Dienst im Finanzamt Duisburg-Süd.
Im Jahre 2014 wurde ich nach bestandener Laufbahnprüfung an das Finanzamt Essen-Süd versetzt.
Nach Genehmigung meines Versetzungsantrag, bin ich Ende 2016 wieder zurück zum Finanzamt Duisburg-Süd gekommen.
Bis zu meinem Aufstieg in den gehobenen Dienst im Jahr 2019, habe ich verschiedene Stellen durchlaufen.
Während des dualen Studiums habe ich bereits die Jugend- und Ausbildungsvertretung in meinem Finanzamt übernommen.
Mit Abschluss des gehobenen Dienstes konnte ich mich ab August 2022 im Veranlagungsbezirk erproben.
Seitdem 1.12.2023 bin ich nun Teil des Lehrbezirkes im Finanzamt Duisburg Süd.
Ich freue mich auf neue Herausforderungen und möchte mich zukünftig für SIE einsetzen. 

Thomas Borowski

Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung Essen


Geboren wurde ich 1959 in Duisburg. Ich bin verheiratet und habe 2 erwachsene Kinder, die ebenfalls als Beamte des Landes NRW ihren Dienst verrichten. Nach dem Abitur am bischöflichen Abteigymnasium in Duisburg – Hamborn, 1978 Eintritt in die Finanzverwaltung, seit 1994 Fahndungsprüfer beim Strafa FA Essen, seit 2000 Mitglied im örtlichen Personalrat und seit nunmehr 16 Jahren Mitglied des Hauptpersonalrates. Meine erste Tuchfühlung mit Gewerkschaften war 1982 mit der unter Kriegsrecht verbotenen polnischen Gewerkschaft Solidarnosc für die ich zu deren Unterstützung als Mitglied der Kath. Arbeitnehmerbewegung (KAB) mehrere Hilfstransporte nach Posen (Polen) organisierte. Ich durfte damals ein Stück von europäischer Aufbruchstimmung und Zeitgeschichte miterleben. Von 1985 – 1987 besuchte ich das „Institut für Soziale Bildung“ und vertiefte im Abendstudium mein Wissen in Arbeits- und Sozialrecht, welches mit einer Dipl. Arbeit abschloss. 
Der ein oder andere mag sich die Frage stellen, was sollen Mitglieder einer „Freien Liste“ in einer Stufenvertretung wie HPR und BPR schon bewirken können? Ein Beispiel: Die Geburtsstunde unserer „Freien Liste BASIS“ waren die unhaltbaren Zustände der Fortbildungsstätte in Brakel. Die nachgewiesene starke PCB Belastung der Einrichtung und die damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren wurden damals von Verwaltung und HPR klein geredet. Wir haben diese Angelegenheit thematisiert und letztlich wurde diese Einrichtung (wenn auch spät) geschlossen. Das ist einer unserer vielen kleinen Erfolge und zugleich unsere Stärke, uns auf Themen zu fokussieren, die offensichtlich unseren gewerkschaftlichen Mitstreitern nicht so wichtig sind. Wir richten unsere Arbeit in den Stufenvertretungen nach den Interessen der Bediensteten in der Finanzverwaltung aus, ohne dabei auf Verbandsinteressen Rücksicht nehmen zu müssen. Nach der im HPR nach 16jähriger Mitgliedschaft gemachten Erfahrungen, haben wir stets Bewegung und Ideen in die tägliche Personalratsarbeit gebracht und sind insoweit eine erfrischende Alternative und Bereicherung für die Gremien. Unterstützen sie weiterhin mit ihrer Stimme die kompetenten und sachkundigen Kandidatinnen und Kandidaten der „Freien Liste BASIS“ auf diesem eingeschlagenen Weg. 


Markus Fröhlich

Finanzamt Viersen


Ich bin 49 Jahre alt, habe fünf Kinder im Alter von elf bis 27 Jahren und spiele in meiner Freizeit in einer Altherrenmannschaft Fußball. 
Seit 1991 bin ich in der Finanzverwaltung beschäftigt. Zunächst habe ich die Ausbildung im mittleren Dienst absolviert und von 2001 bis 2004 den Regelaufstieg in den gehobenen Dienst. Durchlaufen habe ich die Vollstreckungsstelle in Duisburg-West, die Personalreserve, den 5000er Veranlagungsbereich und die Erhebungsstelle in Krefeld und seit 2017 bin ich Liquiditätsprüfer im Poolamt Viersen.
 
Die Aus- und Weiterbildung von Anwärtern und den KollegenInnen liegt mir sehr am Herzen. Deshalb bin ich auch noch als ABAG Leiter im Erhebungsbereich tätig.
 
An Personalratssitzungen habe ich bereits seit 1992 teilgenommen. In den letzten vier Jahren konnte ich als Ersatzmitglied des HPR bereits mehrfach an Sitzungen teilnehmen und bin bereit mich dort noch mehr einzubringen. 

Petra Nayef

Finanzamt Oberhausen- Süd


Ich gehöre der Finanzverwaltung seit 1987 an. Aktuell bin ich als Liquiditätsprüferin dem Poolfinanzamt Oberhausen-Süd zugeordnet und betreue zurzeit das Finanzamt Hattingen und das Finanzamt Mülheim an der Ruhr, welches auch mein Ausbildungsfinanzamt war.

Zuvor war ich im damaligen Finanzamt Essen-Nord als Umsatzsteuersonderprüferin und im Finanzamt Essen-Süd als Betriebsprüferin eingesetzt.

Ich bin 1967 geboren und wohne gemeinsam mit meinem Mann und 2 erwachsenen Töchtern in Oberhausen. In meiner Freizeit bin ich gerne mit meiner Familie an der frischen Luft unterwegs. Neben Lesen gehören zu meinen weiteren Hobbys der Besuch von kulturellen Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Museen, Konzerte und Theaterstücke.

Die Verteuerung der Lebenshaltung durch die aktuelle Inflation hat uns als Familie zu vielen Einschränkungen gezwungen, sei es bei der Planung des gemeinsamen Familienurlaubs oder auch bei Wochenendausflügen. 

In Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen spielen diese finanziellen Belastungen eine große Rolle.

Die mit den Arbeitgebern vereinbarte Sonderzahlung zur Abmilderung gestiegener Verbraucherpreise scheint mir nur ein kleiner Rettungsanker zu sein, vielmehr muss die Besoldung linear und strukturell verbessert werden, sonst sieht es um die Zukunftsfähigkeit der Finanzverwaltung düster aus. Zudem ist die 41Stunden Woche ein zusätzliches Ärgernis und zutiefst familienfeindlich.

Alles Gründe, warum ich mich bei der Freien Liste Basis als unabhängige Alternative zu den bereits bestehenden gewerkschaftlichen Interessenvertretungen engagiere und mich als Kandidatin für die Interessen der Beschäftigten einsetzen möchte. 

Ein besonderes Anliegen ist mir eine Verbesserung der Stellenplanobergrenzen in der Finanzverwaltung. Ich halte es für einen Skandal, dass insbesondere für viele weibliche Kollegen der Laufbahngruppe 2.1 die Besoldungsstufe A 11 das „Ende der Karriereleiter“ ist.

Sascha Dunker

Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung Krefeld

Ich bin Jahrgang 1973, geboren und aufgewachsen in Duisburg-Rheinhausen. 1992 habe ich im mittleren Dienst in der Finanzverwaltung angefangen und 1999 die Prüfung im gehobenen Dienst abgelegt. Meine berufliche Laufbahn führte mich über die damalige Vollstreckungsstelle, den Veranlagungsbezirk, die IT-Stelle, die Geschäftsstelle, den Personalrat in die Amts-BP des Finanzamts Duisburg-West und später in die Groß- und Konzernbetriebsprüfung nach Krefeld. In der GKBP Krefeld war ich erst in der ITST und bin aktuell als Prüfer tätig. Ich habe 3 erwachsene Kinder und verbringe meine Freizeit mit Reisen, Vespa- und Motorrad fahren sowie Fußball. Ich habe mich der Basis angeschlossen, weil ich schon immer überzeugt davon war, etwas Positives bewegen zu können, es aber aufgrund persönlicher Umstände bislang nicht in die Tat umsetzen konnte. Nun ist der Zeitpunkt für mich gekommen, diese Herausforderung anzunehmen.

Dirk Thiel

Finanzamt Iserlohn


Ich heiße Dirk Thiel und lebe mit meiner kleinen Familie im Märkischen Kreis. 
Vor 60 Jahren kam ich als zweitjüngstes von acht Geschwistern in Gevelsberg zur Welt. 1980 wurde es für mich Zeit Schaffen zu gehen. Es klappte auf Anhieb und ich begann meine Ausbildung im m.D. beim FA Schwelm. 
Meine Berufslaufbahn sollte hier nicht enden. Es folgten zwei Jahre Abendgymnasium und vier Jahre Wirtschaftswissenschaften-Vollzeitstudium ebenfalls in Abendform. Das Diplom zum Betriebswirt gab Anlass zur Veränderung. 
Die freie Wirtschaft lockte mit der Geschäftsführungsfunktion eines internationalen Textilunternehmens. Allerdings zog ich die Möglichkeit des Aufstiegs in den g.D. fakultativ -insbesondere aber mit dem Begehren, die Attraktivität des Berufsstandes zu steigern- vor. So habe ich schon mehrfach die Personalinteressen als ordentliches und außerordentliches Mitglied auf allen Ebenen im Personalrat wahrgenommen. Zurzeit übe ich die Tätigkeit als Betriebsprüfer im FA Iserlohn aus. 
 
Meine Ambitionen liegen weiterhin darin, nicht nur den Satus des Errungenen zu erhalten oder gar Stagnierungen hinzunehmen, sondern, losgelöst von gewerkschaftlichem Bestreben, durch weitere Stimmen mehr Input sowie kreative Kritik in die Personalvertretung einzubringen.